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Sven Hubert
Sven Hubert ist Senior Software Consultant, und MVP (Microsoft Most Valuable Professional) für das Visual Studio 2010 und Projektleiter bei der AIT und hat sich den agilen Prozessen wie z.B. Scrum verschrieben.

Sven Hubert

Lebendige Word-Dokumente – Synchronisation von Anforderungsdokumenten und Meeting-Protokollen mit dem TFS 2010

Donnerstag, 29. April 2010

Wer kennt nicht die Datensenken vieler Software-Entwicklungsprojekte. Anforderungsdokumente mit hunderten von Einzelanforderungen, Meeting-Protokolle mit vergessenen Aktionen und nächsten Schritten. Die Dokumentation von Projektartefakten soll nicht in Frage gestellt werden, doch ist der weitere Lebenszyklus derselben bisher meist von passiver Natur.

Das wird sich nun ändern. Das AIT TeamSystemPro Team präsententiert die neue Version von WordToTFS für Team Foundation Server 2010. Mit diesem kostenfreien Tool lassen sich Work Items beliebiger Typen und Prozessvorlagen aus Word-Dokumenten extrahieren und mit den daraufhin erzeugten TFS-Work-Items synchronisieren.


WordToTFS Kurzvorstellung

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Abbildung 1 – Das WordToTFS Ribbon-Tab

Nach der Installation von WordToTFS ist ein neues Ribbon-Tab in Micrsoft Office Word 2007 verfügbar (siehe Abbildung 1). Über “Connect” lässt sich das Dokument mit einem Teamprojekt im Team Foundation Server verbinden. Nach der Auswahl der Prozessvorlage, können mühelos neue Blöcke (in Form einfacher Tabellen) ins Dokument eingefügt werden, die die neuen Work-Items wie z.B. Anforderungen repräsentieren.

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Abbildung 2 – Einfügen eines neuen Requirement-Work-Items

Zudem können für häufig wiederkehrende Einträge Vorbelegungen (sogenannte “Default Values”) eingestellt werden. So kann z.B. der Requirement Type auf Scenario voreingestellt werden. Das erspart Tipparbeit.

Über ein einfaches “Publish” können die Daten aus den Word-Tabellen in den TFS übertragen werden. Im Hintergrund werden so die Werte aus den Tabellen extrahiert und in Form von Work-Items im TFS hinterlegt. Im roten Bereich der Tabelle (siehe Abbildung 2) werden ausgewählte Daten aus dem TFS in das Work-Dokument zurückgespielt. So z.B. Work-Item-Id und Revision. Das stellt sicher, dass auch spätere Änderungen an den Anforderungen  zwischen Word und dem TFS abgeglichen werden können. Das Dokument beginnt zu leben.

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Abbildung 3 – Aufgaben in Meeting-Protokollen lassen sich ebenfalls erstellen und synchronisieren

Mit der neuen Version von WordToTFS 2010 lassen sich zudem andere Work-Item-Typen als das Requirement verwenden. So können zum Beispiel während eines Meetings Tasks in das Word-Protokoll  eingefügt und im Nachgang zum Meeting mit dem TFS synchronisiert werden. Die in den Meetings definierten Aufgaben gehen nicht mehr verloren und können nachvollzogen und in den Projektplan im TFS eingebunden werden.

Fazit

Durch die Synchronisation von Word-Dokumenten mit Aufgaben und Anforderungen im TFS können die Funktionen des Team Foundation Server bzgl. der Work-Items voll ausgeschöpft werden. So lassen sich Berichte zum Verlauf erstellen, Anforderungen bis zu Code-Änderungen zurückverfolgen, Entwicklungsprozesse anhand der Anforderungen abbilden und nicht zuletzt auch Testfälle definieren und verknüpfen.

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Aufgaben und Anforderungen werden lebendig und Dokumente dienen nicht mehr nur als Datensenke sondern sind ein wichtiges Bindeglied in Ihrem Entwicklungsprozess.

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